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Calcit

Abb. 001) Calcit (Foto: Géry Parent)

Calcit, auch Kalzit oder Kalkspat, ist eines der häufigst vorkommenden Mineralien dieser Erde. Der Gewichtsanteil an der Erdkruste beträgt etwa 5-6 Prozent. Calcit löst sich gut in säurehaltigem Wasser. Calcit ist ziemlich reines, kristallines CaCO3 (Calciumcarbonat) mit 56% CaO (Kalziumoxid = Ätzkalk). Neben dem reinen, farblosen Kalkspat gibt es auch graue, gelbe, rote oder braune Formen, die geringe Verunreinigungen von Eisen-, Mangan- oder Cobaltverbindungen enthalten. Der Kalkspat (Calcit) ist die stabilste, häufigste Kristallform des Kalks. Die meisten Kalksteine und Marmore setzen sich aus mehr oder weniger feinen Calcitkristallen zusammen.
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Calciumcarbonat

Abb.002) Kalkpulver

Quelle: Wikipedia

Calciumcarbonat (kohlensaurer Kalk) ist eine chemische Verbindung der Elemente Calcium, Kohlenstoff und Sauerstoff (CaCO3). Bei der Farbherstellung wird Calciumcarbonat als Pigment in weißen Wandfarben benötigt. Calciumcarbonat ist ein weißes nahezu wasserunlösliches Pulver. Kalksteine, Kreide und Marmor bestehen aus feinkörnigem Calcit. Kalkstein ist mit Ton verunreinigter Kalk, Kreide besteht aus den Gehäusen winziger Urwelt-Wasserorganismen und Marmor ist kaum verunreinigtes Calciumcarbonat, welches durch Metalloxide gefärbt ist. Natürliches Calciumcarbonat (Kalkstein) wird in großen Mengen als Rohstoff für die Baustoff-Industrie, als Zuschlagstoff in der Stahlindustrie, als mineralischer Dünger und als mineralischer Füllstoff in diversen industriellen Anwendungen (Papier, Farbe, Putz, Kunststoff, Teppiche) verwendet. Insgesamt werden jährlich über fünf Milliarden Tonnen Kalkgestein abgebaut. Der Haupteinsatz ist die Herstellung von Zement (Calciumsilikat, Calciumaluminat) und Branntkalk. Quelle: » Wikipedia
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Carbonatisierung

Als Carbonatisierung bezeichnet man im Bauwesen eine chemische Reaktion, die bei der Aushärtung abläuft. Kohlendioxid (CO2) dringt in den Beton ein und reagiert mit Wasser zu Kohlensäure (H2CO3) In den Betonporen befindet sich Calciumhydroxid (Ca(OH)2) und es entsteht Calciumcarbonat (CaCO3) und Wasser. Dabei sinkt der pH-Wert des Betons von durchschnittlich 12,5 auf unter 10 ab, und es erfolgt eine Veränderung der Porenstruktur des Zementsteins. Diesen Vorgang nennt man Carbonatisierung.
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Carbonatisierungsgeschwindigkeit

Die Carbonatisierungsgeschwindigkeit ist abhängig von Betongüte und Porosität des Betons. Je mehr Zement im Beton ist, desto mehr Calciumhydroxid steht für die Carbonatisierung zur Verfügung und die Carbonatisierungsgeschwindigkeit ist daher geringer. Gut verdichtete und nachbehandelte Betone carbonatisieren langsamer. So kann in 20 Jahren ein Beton der Güte B 25 an der Oberfläche ca. 15mm, der Güte B 35 ca. 6-10 mm und der Güte B 45 ca 3 mm tief carbonatisiert sein. Ein bereits carbonatisierter Beton verzögert eine weitere Carbonatisierung des nicht carbonatisierten Betons. Beispiel: Ein Beton ist nach ca. 10 Jahren ca. 10 mm tief carbonatisiert, nach zwanzig Jahren ca. 15 mm. Mit zunehmender Zeit läuft die Carbonatisierungsgeschwindigkeit gegen Null und kommt theoretisch irgendwann zum Stillstand. Quelle: Sto
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Celluloseether

Celluloseether sind Cellulose-Derivate, die durch partielle oder vollständige Substitution der Wasserstoff-Atome der Hydroxy-Gruppen der Cellulose durch Alkyl- und/oder Aryl-Gruppen hergestellt werden. Sie werden u. a. als Klebstoffe und Verdickungsmittel für organische Lösungsmittel und Lösungen auf Wasserbasis verwendet. Wichtigster Anwendungsbereich für Celluloseether sind die Bauhilfsstoffe zur gezielten Einstellung von Verarbeitungseigenschaften für Putz, Mörtel und Fliesenkleber.
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Chromgelb

Umgangssprachliche Bezeichnung für Blei(II)-chromat, PbCrO4, auch bekannt als Bleichromat, Parisergelb oder Königsgelb ist ein Bleisalz der Chromsäure. Blei(II)-chromat ist im Colour Index unter C.I. Pigment Yellow 34 gelistet. Chromgelb diente früher als brillant gelbes Farbpigment („Postgelb“). Auf Grund seiner Toxizität wird es heute fast vollständig durch organische Farbpigmente ersetzt.
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Chromoxidgrün

Chrom(III)-oxid Cr2O3, wird als Emaillefarbe und zum Glasfärben (grüne Flaschen) verwendet (auch Kölner Brückengrün). Dieses ist nicht mit dem giftigen Chromgrün zu verwechseln.
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Dachfarbe

Die Dachfarbe bezeichnet zum einen den Farbton eines Daches (z. B. grau oder rot) und zum anderen ist damit das Anstrichmittel gemeint, mit dem das Dach beschichtet wird. Dachfarbtöne werden in vielen Kommunen im Rahmen eines Farbleitplanes vorgeschrieben, um ein einheitliches Erscheinungsbild der Dachlandschaften zu gewährleisten. Es gibt Regionen, in denen Dächer ausschließlich mit grauem Schiefer gedeckt werden dürfen, anderswo sind nur rote Ziegeldächer erlaubt.
Dachfarben sind spezielle Anstrichmittel für die Beschichtung von Dachsteinen (Betonziegel), Dachbleche etc. mit besonders hohen Anforderungen an die Haftfähigkeit, Wetterbeständigkeit und Widerstandsfähigkeit gegen mechanische Einwirkungen wie Hagel, Schlagregen und schädliche Emmissionen.
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