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Dämmstoffe

Ein Dämmstoff ist ein Material mit geringer Wärmeleitung, das zur Wärmedämmung eingesetzt wird. Zudem weisen Dämmstoffe auch schalldämmende und andere bauphysikalische Eigenschaften auf. Im Malerhandwerk hauptsächlich gebräuchliche Dämmstoffe sind Polystyrol-Hartschaum, Polyurethan-Hartschaum, Kalziumsilikat, Zellulosefaser und Kork.
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Dampfbremse

Die Dampfbremse ist in der Bautechnik eine Folie oder Pappe, die das Diffundieren von Wasserdampf in die Wärmedämmung eines Gebäudes einschränkt. Im Gegensatz zur Dampfsperre lässt die Dampfbremse eine geringe Diffusion zu. Dampfbremsen wie Dampfsperren werden in der Regel raumseitig, das heißt auf der beheizten Seite der Wärmedämmschicht angeordnet.
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Dampfsperre

Eine Dampfsperre ist eine Schicht, die auf der warmen Seite eines Bauteils (meistens die Innenseite) angebracht wird und die Wasserdampfdiffusion behindert. Sie soll eine unzulässig hohe Durchfeuchtung der Dämmschicht durch eindiffundierenden Wasserdampf verhindern. Sie kann gleichzeitig die Aufgaben der Luftdichtschicht übernehmen. Die feuchteschutztechnischen Bemessungswerte einzelner Baustoffe sind in DIN 4108-4 definiert. Der dort angegebene Richtwert der Wasserdampfdiffusionswiderstandszahl μ ergibt mit der Schichtdicke des betrachteten Baustoffs (in Metern) multipliziert den sogenannten sd-Wert (wasserdampfdiffusionsäquivalente Luftschichtdicke oder Sperrwert) der betrachteten Bauteilschicht. Dieser kennzeichnet die Diffusionsoffenheit bzw. -dichtheit einer Bauteilschicht. Die Dampfsperre wird an der "warmen" Innenseite der Dämmung aufgebracht und muss luftdicht ausgeführt sein. Eine nicht sachgemäß eingebaute Dampfsperre verursacht Tauwasserausfall in der Dämmebene. Schon wenige undichte Stellen (z. B. Kabeldurchlässe, Steckdosen, ...) machen eine Dampfsperre wirkungslos. Warme Innenraumluft gelangt in die Dämmung, kühlt dort ab, und die in der Luft enthaltene Feuchtigkeit schlägt sich in Form von Tauwasser nieder (Kondensation, Taupunkt). Die ordnungsgemäße Dichtheit einer Dampfsperre wird mit einem Blower-Door-Test nachgewiesen. Quelle Wikipedia
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Deckbeschichtung

Die Deckbeschichtung (Schlussbeschichtung) schließt einen aufeinander abgestimmten Beschichtungsaufbau ab und verleiht dem Objekt die geforderten Oberflächeneigenschaften wie Farbton, Glanzgrad, Abriebfestigkeit, chemische sowie thermische Beständigkeit und Struktur.
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Deckputz

Als Deckputz bezeichnet man die oberste Putzschicht (Schlussbeschichtung) eines Putzsystemes. Die Struktur und Farbe des Deckputzes wird den geforderten Oberflächeneigenschaften angepasst. Dies geschieht durch die Auswahl der Körnung, Einfärben des Putzes und die jeweilige Auftragstechnik bzw. Verreibetechnik.
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Deckvermögen

Die Fähigkeit eines pigmentierten Beschichtungsstoffes einen Untergrund zu überdecken, wird als Deckvermögen oder auch als Deckkraft bezeichnet. Das Deckvermögen hängt von der Lichtbrechung des Pigments und des Bindemittels ab. Das Lichtbrechungsvermögen wiederum ist beeinflusst von der Teilchengröße und – form und von der Pigmentvolumenkonzentration. Darüber hinaus spielen die Auftragsschicht und die Applikationsart auch eine wesentliche Rolle.
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Deckweiß

Siehe » Blanc fix (Permanentweiß)
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Dekorputze

Dekorputze (Modellierputze, Strukturputze) sind pastöse Putze, die je nach Zusammensetzung im Innenraum oder Außen zur Herstellung dekorativer Oberflächen verwendet werden.
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Dispersionsfarben

Dispersionsfarben (Kunststoffdispersionsfarben) sind Suspensionen bestehend aus Pigmenten, Kunststoffharzen, Wasser und weiteren Zusatzmitteln bzw. Additiven. Die Trocknung erfolgt durch Verdunstung des Wassers. Beim Trocknungsvorgang fließen die Kunststoffteilchen und die Pigmente zusammen (kalter Fluß)und kleben aneinander. Dispersionsfarben sollen nicht bei Temperaturen unter + 5° Grad Celsius verarbeitet werden, da ansonsten die Filmbildung gestört wird. Es kann dann zum Kreiden oder zu Fleckenbildung kommen. Die Verarbeitung bei zu warmen Temperaturen, z. B. bei praller Sommersonne, führt ebenfalls zur Störung des kalten Flusses, da das Wasser zu schnell verdunstet. Auch in diesem Falle ist Kreiden oder Fleckenbildung die Folge. Kunststoffdispersionsfarben werden sowohl im Innen- als auch im Außenbereich eingesetzt.
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Dolomit

Abb.003) Dolomit-Gestein-Foto: Pelex

Dolomit, auch unter den Bezeichnungen Dolomitspat, Rautenspat und Perlspat bekannt, ist ein sehr häufig vorkommendes Mineral aus der Mineralklasse der wasserfreien Carbonate ohne fremde Anionen. Dolomit wird in Dispersionsfarben und -putzen als Füllstoff genutzt. Dolomit wurde nach dem französischen Geologen Déodat de Dolomieu benannt. » Wikipedia
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Dry-Hiding-Effekt

Der Dry-Hiding-Effekt (engl.: Trocken-Deck-Effekt) beschreibt die Erhöhung des Deckvermögens einer Beschichtung während der Trocknung aufgrund enthaltener Füllstoffe. Innendispersionsfarben sind aufgrund der notwendigen Luftdurchlässigkeit porös, was durch eine Formulierung oberhalb der Kritische Pigment-Volumen-Konzentration (KPVK) erreicht wird. In billigen Qualitäten wird aus Kostengründen versucht, so wenig Titandioxid wie möglich einzusetzen. Ziel ist es, trotzdem (grenzwertig) deckende Beschichtungen zu erhalten. Dies wird durch konsequente Ausnutzung des Dry-Hiding-Effektes erreicht. Das heißt, ein Großteil der Beschichtung besteht aus Füllstoffen und wenig Titandioxid. Meist wird zudem der Bindemittelgehalt reduziert, um größere Grenzflächen zwischen Füllstoff und Luft zu erhalten und den Effekt auf diese Weise zu verstärken. Hochwertige Innenwandfarben verwenden einen höheren Anteil an Titandioxid und erscheinen daher bereits nass deckend.» Wikipedia
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