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Eindringtiefe

Bei Farben, Imprägnierungen, Grundierungen etc. ist die Eindringtiefe ein Maß für die Eindringfähigkeit der Flüssigkeit in den Untergrund. Bei der Grundierung bzw. Imprägnierung ist eine große Eindringtiefe wichtig.
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Emulgatoren

Emulgatoren sind Hilfsstoffe, die dazu dienen, zwei nicht miteinander mischbare Flüssigkeiten, wie zum Beispiel Öl und Wasser, zu einem fein verteilten Gemisch, der so genannten Emulsion, zu vermengen und zu stabilisieren. Ähnliches gilt für die Aufmischung von festen, nicht löslichen Stoffen in einer Flüssigkeit, um eine so genannte Suspension zu stabilisieren.
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Emulsion

Unter einer Emulsion versteht man ein fein verteiltes Gemisch zweier normalerweise nicht mischbarer Flüssigkeiten ohne sichtbare Entmischung z.B. Milch oder Mayonnaise. In einer Emulsion liegt ein fein verteiltes Gemisch zweier Flüssigkeiten, wie Öl und Wasser, vor. Eine Flüssigkeit (Phase) bildet kleine Tröpfchen, verteilt in der anderen Flüssigkeit. Die Phase, die Tröpfchen bildet, nennt man innere Phase oder auch disperse Phase. Die Phase, in der die Tröpfchen "schwimmen", wird äußere Phase oder kontinuierliche Phase genannt. Emulsionen gehören zu den dispersen Systemen und unterscheiden sich von Gemischen mischbarer Flüssigkeiten, wie zum Beispiel Ethanol und Wasser. Emulsionen sind in der Regel trübe, milchige Flüssigkeiten. Ein weiterer wichtiger Bestandteil von Emulsionen ist der Emulgator (= Tensid), der die Bildung von Tröpfchen erleichtert und einer Entmischung (Phasentrennung) entgegenwirkt. » Wikipedia
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Entsorgung

Abfallentsorgung ist der Oberbegriff für alle Verfahren und Tätigkeiten, die der Beseitigung oder Verwertung von Abfällen dienen. Die Abfallentsorgung wird durch das Kreislaufwirtschaft- und Abfallgesetz (» KrW-/AbfG) geregelt. Maler und Lackierer müssen besonders sorgfältig bei der Entsorgung von Abfällen wie z.B. Lösungsmittel- oder Farbresten sein. Farbreste, Abbeizmittel oder andere umweltschädigende Stoffe dürfen nicht ins öffentliche Abwassernetz eingespeist werden. Für Abfälle gilt ein Abfallschlüssel zur Einstufung in unterschiedliche Entsorgungskategorien.
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Erdfarben

Abb.004) Foto Toby Hudson

Abbau von Ocker-Erdfarben durch Aborigines im Zentrum Australiens

Erdfarben oder auch Erdpigmente, sind weiße und bunte natürliche, anorganische Pigmente. Sie werden durch Brechen, Schlämmen, Trocknen und Mahlen von Erden gewonnen. Einige Sorten werden gebrannt und erhalten beim Brennen einen anderen Farbton (z. B.Umbra gebrannt). Bunte Erdfarben sind z. B. Ocker, Grüne Erde, Rote Erde, Terra di Siena, Umbra und Eisenglimmer. Weiße Erdpigmente sind z.B. Kalkspat, Schwerspat, Kreide, Talkum, Quarz. Das Deck- und Färbevermögen der Erdfarben ist unterschiedlich. Kreide z.B. entwickelt in Leim ein sehr gutes Färbe- und Deckvermögen, in Öl sind diese Eigenschaften schlecht ausgebildet. Ocker hat in allen Bindemitteln eine gute Färb- und Deckkraft.
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Ergiebigkeit

Die Ergiebigkeit von Beschichtungsstoffen bemisst sich in der Fläche, die mit einer bestimmten Menge des Anstrichmittels mit einem Auftrag in vorgegebener Schichtdicke beschichtet werden kann. Die Ergiebigkeit wird vom Auftragsverfahren maßgeblich beeinflusst. Beim Niederdruckspritzen entsteht weniger Farbnebelbildung als beispielsweise beim Hochdruckspritzen. Dadurch ist der Verlust an Spritzgut beim Niederdruckspritzen geringer und die Flächenleistung bei gleicher Farbmenge größer als beim Hochdruckspritzverfahren.
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