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Farbabstand

Abb.005) Die CIE-Normfarbtafel

Der Farbabstand ist die Größe des empfindungsgemäßen Unterschieds zwischen zwei Farben unter definierten Beleuchtungsbedingungen. Das menschliche Auge empfindet Farbabstände in Farbton (Grün, Rot, Gelb, Blau) nicht im gleichen Maße wie Unterschiede in Sättigung und Helligkeit. Ein visueller Farbvergleich findet bei Normallichtart statt, indem man die Probe und das Originalmuster nebeneinanderlegt. Normalerweise werden visuelle Unterschiede zuerst beim Farbton, dann in der Sättigung und zuletzt in der Helligkeit wahrgenommen. Um zwei Muster in einem Farbraum messtechnisch miteinander zu vergleichen, werden Farbdifferenzen berechnet. Damit werden Farbabstände quantitativ bestimmt. Zum Beispiel gilt die ΔE-Formel (Delta E-Formel)des CIELAB Farbenraumes, als recht zuverlässiger Indikator für wahrgenommene Farbabstände. Übrigens: Es existieren keine Geräte, die den kompletten Farbumfang der menschlichen Wahrnehmung erfassen oder erzeugen können » Wikipedia
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Farbdreieck

Abb.006) Farbdreieck nach Goethe

Ein Farbdreieck ist ein Farbsystem zum Aufzeigen von Farbbeziehungen. Von 1808 bis 1810 veröffentlichte J.W. Goethe in seinem über 2000 Seiten umfassendes Werk der Farbenlehre ein harmonisches Farbdreieck das aus den Primär-, Sekundär- und Tertiärfarben aufgebaut ist. Er mischte jeweils zwei der Primärfarben Gelb-Rot-Blau und erhielt dadurch die Sekundärfarben. Durch das Mischen der Sekundärfarben erhielt er wiederum die sogenannten Tertiärfarben mit ihrem typisch erdigen Aussehen wie sie in der Natur häufig anzutreffen sind.
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Farbe

Farbe wird laut Definition der DIN 5033 von anderen optischen Wahrnehmungen wie Struktur, Glanz und Rauigkeit unterschieden. Farbe ist ein visueller Sinneseindruck. Farben, in der Farbmetrik genauer als Farbvalenz bezeichnet, beruhen auf Farbreizen, die sich durch ihre spektrale Zusammensetzung unterscheiden. Durch die Notwendigkeit, diese Unterschiede exakt definieren zu können, wurden verschiedene Farbmodelle entwickelt. Jede Farbe kann durch einen Farbnamen, aber auch durch den numerischen Farbort definiert werden. Je nach Farbmodell wird nach Helligkeit, Sättigung und Farbton, aber auch nach Hell/Dunkel-, Rot/Grün- und Gelb/Blau-Wert mit drei derartigen Größen die Farbe eindeutig beschrieben. Der Mensch kann Licht von einer Wellenlänge zwischen 380 und 700 Nanometer als Farben wahrnehmen. Möglich machen das die farbempfindlichen Sehzellen des menschlichen Auges. Diese sogenannten Zapfen können drei verschiedene Wellenlängenbereiche des Lichts unterscheiden. Kurzwelliges, mittelwelliges und langwelliges Licht. Die Farbstrahlen werden über die Zapfen des Auges an das Gehirn weitergeleitet und dort entsteht die eigentliche Farbempfindung. Unterschiedliche Lichtquellen (Kerze, Sonne, Glühbirne) beeinflussen das Farbempfinden des menschlichen Auges. Deshalb sollen Farben stets unter Tageslichbedingungen gemischt werden.
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Farbmessgeräte

Seit den 1980er Jahren sind Farbmessgeräte zumeist Spektralphotometer, die die Spektralkurve automatisch registrieren und speichern. Durch den Einsatz von in Massen produzierten mikroelektronischen und mikrooptischen Baugruppen sind Farbmessgeräte heute für jeden Anwender nahezu erschwinglich geworden. Spektrale Farbmessgeräte arbeiten nach dem Spektralverfahren. Eine definierte Lichtquelle beleuchtet dabei die Farbprobe und misst spektral das von der Oberfläche reflektierte Licht. Hierzu wird der Apparat flach auf die Probe gehalten. Das Messgerät zeigt nun den nächsten Farbcode an, den es im Farbcodespeicher gefunden hat. Farbmessgeräte sind bei strukturierten Oberflächen der visuellen Farbbestimmung überlegen. Farbmessgeräte für Maler und Lackierer werden mit den am häufigsten verlangten RAL und NCS Farbcodes ausgeliefert. Je nach Fabrikat enthalten die Farbmessgeräte zwischen 2000 und 4000 Farbcodes.
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Farbmessverfahren

Werkfoto Brillux

Zur Messung der Farbe (Farbvalenzen) werden verschiedene Methoden angewandt. Das Glecihheitsverfahren beruht darauf, dass eine Farbprobe mit einer Serie bekannter Standardmuster solange verglichen wird, bis eine Farbgleichheit hergestellt ist. Beim Helligkeitsverfahren trifft der Farbreiz einen solchen Empfänger, dessen spektrale Empfindlichkeit durch Vorschalten geeigneter Farbfilter den Grundfarben-Spektralwerten entspricht. Das Messelement (Photodioden) misst sodann eine „Helligkeit“, die dem Reiz an den Augenzapfen entspricht. Der ermittelte Messwert entspricht mithin der Farbvalenz. Im Spektralverfahren wird über den Wellenlängenbereich des sichtbaren Lichtes das Spektrum der zu untersuchenden Lichtfarbe oder Körperfarbe ausgemessen. Bei Körperfarben muss auch die beleuchtende Lichtart einbezogen sein. Eine über hundertjährige Geräteentwicklung (Spektralphotometer, Spektrometer), mit immer leistungsfähigeren Rechenprozessoren, machen das Spektralverfahren zum heute am meistens angewandten. » Wikipedia
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Farbmetrik

Die Farbmetrik ist die Lehre von den Maßbezeichnungen der Farben. Sie stellt mittels mathematischer Formeln das visuelle Ergebnis einer Farbbetrachtung oder eines Farbvergleichs zahlenmäßig dar. » Wikipedia
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Farbmittel

Farbmittel ist die Sammelbezeichnung für alle farbgebenden Stoffe gemäß DIN 55943 (Farbmittel). Farbmittel werden in anorganische und organische Farbmittel eingeteilt. Anorganische als auch organische Farbmittel werden in natürliche und synthetische, in bunte, weiße, schwarze Farbmittel, Effekt- und Leuchtfarbmittel gegliedert. Anorganische Farbmittel sind fast durchweg Pigmente. Die organischen Farbmittel werden nach ihrer Löslichkeit im jeweiligen Anwendungsmedium in unlösliche Pigmente oder lösliche Farbstoffe unterteilt. Vom Maler und Lackierer verarbeitete Farbmittel sind hauptsächlich die unlöslichen Pigmente.
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Farbmuster

Genormte Farbmuster dienen als Vorlage für Farbwiederholungen. Der Mensch nimmt nur Licht in den Wellenlängen von 400 bis 700 Nanometer war. So kann es zu unterschiedlichem Farbempfinden zweier Menschen trotz gleichen Farbtons kommen. Bereits 1927 stellte der Reichsausschuss für Lieferbedingungen eine Tabelle von 40 genormten Farben zusammen. Diese Normen waren die Grundlage der sogenannten RAL-Farbtöne und dienten dazu, absolut gleiche Farbtöne zu produzieren. (Quelle: » wikipedia). Farbmuster wurden früher vom Malermeister oft vor Ort gemischt und am Objekten angesetzt. Heute werden die Farbtöne anhand fast unerschöpflicher Farbvorlagen ausgewählt oder per Farbmessgerät ermittelt und in der digitalen Mischanlage immer wieder reproduzierbar gemischt.
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Farbordnung

Im Malerhandwerk erfolgt die Farbordnung hauptsächlich nach Primärfarben, Sekundärfarben und Tertiärfarben.
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Farbraum

Alle Farben eines Farbmodells, die durch eine farbgebende Methode tatsächlich ausgegeben werden können, werden dreidimensional - als Farbraum - dargestellt. Jede farbgebende Methode hat ihren eigenen Farbraum. Eine Darstellung aller Farborte eines Farbmodells bildet den Farbkörper. Alle Verfahrensweisen und damit verbundenen Geräte und Materialien, die Farbe zur Darstellung bringen können, werden farbgebende Methoden genannt. Solche Verfahren sind Drucker, Monitore, Ausbelichtungen, Kunstdrucke und Lackierungen. Farbraumsysteme sind Koordinatensysteme, in denen die einzelnen Farben durch Koordinaten auf verschiedenen Achsen dargestellt werden. Die visuelle Wahrnehmung des Menschen erfolgt durch Rezeptoren, die sich auf der Netzhaut befinden, den Stäbchen für Hell-Dunkel-Kontrast und den Zapfen für die Farbwahrnehmung. Die Zapfen haben Ihre Empfindlichkeitsausprägung in den Spektralbereichen Rot, Grün und Blau. Bedingt durch den Aufbau des menschlichen Auges besitzen Farbräume in den meisten Fällen drei Achsen. Verwendung finden etwa 30 Farbraumsysteme. Die drei wichtigsten Farbräume sind der CIE-Lab-Farbraum, der HSL-Farbraum und der RGB-Farbraum. De CIE-Lab-Farbraum wird durch ein dreidimensionales Koordinatensystem beschrieben. Die a*-Achse beschreibt den Grün- oder Rotanteil einer Farbe, wobei negative Werte für Grün und positive Werte für Rot stehen. Die b*-Achse beschreibt den Blau- oder Gelbanteil einer Farbe, wobei negative Werte für Blau und positive Werte für Gelb stehen. Die Skalen der a*-Achse und der b*-Achse umfassen einen Zahlenbereich von -150 bis +100 und -100 bis +150, ungeachtet dessen, dass es für einige Werte keine wahrnehmbare Entsprechung gibt. Da die Farbwahrnehmung bei der Erstellung dieses Farbraumes berücksichtigt wurde, ist der daraus resultierende Farbkörper bei kartesischen Koordinaten ungleichförmig. Die L*-Achse beschreibt die Helligkeit (Luminanz) der Farbe mit Werten von 0 bis 100). Der HSL-Farbraum wird durch die Parameter Farbwinkel H, Farbsättigung S und Farbhelligkeit L bestimmt. Der RGB-Farbraum ist ein additiver Farbraum, der Farbwahrnehmungen durch das additive Mischen dreier Grundfarben (Rot, Grün und Blau) nachbildet. Der RGB-Farbraum wird für selbstleuchtende, farbdarstellende Systeme benutzt. » Wikipedia
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Abb.007) Farbraum

Farbstärke

Die Farbstärke (nicht zu verwechseln mit Farbtiefe) ist eine farbmetrische Größe, die das Färbevermögen eines Farbmittels beschreibt. Es wird dabei zwischen absoluter und relativer Farbstärke unterschieden. Die Farbstärke ist die wichtigste Eigenschaft von Pigmenten. Die Angabe der absoluten Farbstärke wird üblicherweise für Musterkarten und technische Datenblätter verwendet. Die Angabe der relativen Farbstärke wird für alle Arten von direkten Vergleichen zweier Produkte verwendet, z.B. bei der Prüfung von Alternativprodukten oder der Qualitätskontrolle. » Wikipedia
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Farbstich

Unter Farbstich versteht man in der Farblehre eine Farbnuance, eine Verschiebung einer Farbe zu einer anderen Farbvalenz. Im Allgemeinen werden Abweichungen von Farbtönen durch den Farbnamen der Grundfarben beschrieben, zu der der vorliegende Farbton tendiert z. B. ein Farbstich ins Blaue wird als Blaustich bezeichnet. Maler und Lackierer haben es häufig mit dem Graustich oder Gilb zu tun. Der Graustich bezeichnet bei bunten Farben eine geringere Farbsättigung, beim Unbunt ist es ein dunkleres Weiß oder ein helleres Schwarz. Als Gilb bezeichnet man einen Gelbstich, der durch gelbliche Substanzen, die bereits im Rohprodukt existieren, entsteht, bzw. das Vergilben durch Abbau und Zersetzen von Molekülen durch Alterungsvorgänge.
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Farbstoffe

Farbstoffe sind chemische Verbindungen, die die Eigenschaft haben, andere Materialien zu färben. Wesentliches Merkmal der Farbstoffe ist ihre Löslichkeit in den jeweiligen Anwendungsmedien z. B. in Beizen. Natürliche Farbstoffe werden von Tieren produziert wie z. B. Purpur aus der Purpurschnecke oder aus Pflanzen wie beispielsweise der Indigopflanze, aus der das sogenannte Indigo-Blau gewonnen wird. Farbstoffe lösen sich im Lösemittel vollständig auf und sind gegen das Licht betrachtet durchsichtig. Deckende Anstriche können mir Farbstoffen nicht erreicht werden und werden daher hauptsächlich zum Färben verwendet.
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Farbtiefe

Die Begriffe Farbtiefe und Farbstärke werden häufig miteinander verwechselt. Die Farbstärke ist eine farbmetrische Größe, die das Färbevermögen eines Farbmittels beschreibt. Die Farbtiefe hingegen, bezeichnet den visuellen Eindruck gleicher Konzentrationen beim Vergleich zweier Pigmente. Trotz gleicher Pigmentkonzentration kommt es meist zu einer unterschiedlichen Farbtiefe. Um bei Farbproben eine gleiche Farbtiefe zu erreichen, wird die Pigmentkonzentration soweit angepasst, bis beide Ausfärbungen in der gleichen Farbtiefe vorliegen.
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Abb.008) Farbtiefenvergleich

Farbtonbeständigkeit

Farbtonbeständigkeit ist die Beständigkeit mit der ein Farbton erhalten bleibt. Die Farbtonbeständigkeit ist abhängig vom Beschichtungsstoff, den Umwelteinflüssen, der Beanspruchung und dem Alterungsprozess. Beim Beschichtungsstoff haben die Rezepturbestandteile einen wesentlichen Einfluss auf die Farbbeständigkeit. Umwelteinflüsse wie UV-Einstrahlung, Niederschläge und Schadstoffbelastung beeinträchtigen die Farbtonbeständigkeit genauso wie mechanische Abnutzung der Beschichtung und der Alterungsprozess.
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Farbwirkung

Farben wirken auf Menschen. Sie können aggressiv machen oder beruhigend sein. Schon seit langem befasst sich die Wissenschaft mit der psychologischen Wirkung von Farben auf den Menschen und Tiere. Gelb wirkt zum Beispiel anregend und belebend, rot macht aggressiv oder beängstigend und grün hat beruhigende, ausgleichende Wirkung. Zahlreiche Versuche haben ergeben, dass die richtige Farbauswahl die Leistungsfähigkeit steigern und Unfälle vermeiden helfen kann.
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Feinschliff

Abb.009) Feinschleifmaschine

Schleifvorgang vor der Schlussbeschichtung bei der Endbearbeitung von Oberflächen. Körnung des Schleifmittels meist höher als 220. Der Feinschliff erfolgt sowohl per Hand, mit und ohne Schleifklotz, als auch unter Einsatz von Feinschleifmaschinen. Feinschleifgrade sind: Fein = P 220 bis P 400, Sehr fein = P 500 bis P 800, super fein = 1000 bis P 2500.
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Film

Als Film bezeichnet man eine oder mehrere aufeinander haftende, getrocknete (gehärtete) Schichten eines Anstrichmittels.
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Filmbildung

Die Filmbildung erfolgt bei physikalischer Härtung durch Abdampfen des Lösungsmittels, einschl. Wasser aus Lösungen oder Dispersionen makromolekularer Stoffe entweder durch Luft- oder Ofentrocknung. Lösemittelfreie Pulverlacke bilden durch Abkühlen geschmolzener, makromolekularer Stoffe einen Film. Die Filmbildung beispielsweise bei 1- bzw. 2-Komponenten-Systemen oder Einbrennlacken für Kraftfahrzeuge erfolgt durch chemische Reaktionen, wie Polymersynthese aus niedermolekularen oder Vernetzung von makromolekularen Ausgangsstoffen.
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Flammschutzmittel

siehe » Brandschutzbeschichtung
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Fließverhalten

Die Fließeigenschaften einer Farbe haben entscheidenden Einfluss auf qualitätsrelevante Parameter wie Lagerstabilität, Verarbeitungseigenschaften sowie Verlauf- und Ablaufverhalten. Wässrige Farben und Lacke verdanken ihre Fließeigenschaften hochleistungsstarken Rheologieaddidiven auf Basis von Polyurethanen (Polyurethanverdicker) und erreichen damit ähnliche Verarbeitungseigenschaften wie konventionelle Lacke. Die Grundviskosität lösemittelhaltiger Farben und Lacke wird über die Konzentration des gelösten Bindemittels und zusätzliche strukturviskose Anteile feinteiliger, dispergierter Pigmente und Füllstoffe eingestellt. Gut eingestelltes Fließverhalten sorgt für einen guten Verlauf während der Trocknung.
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Flokkulation

Meist in Lackfarben vorkommende lockere Zusammenlagerung von einzelnen Pigmenten. Bei Lacken und Dispersionsfarben entweichen nach der Applikation Lösemittel oder Wasser und andere flüchtige Substanzen aus dem noch feuchten Film. Da sich die Zusammensetzung des Lackes somit während der Trocknungsphase beständig ändert, kann eine Flokkulation, also das erneute Zusammenballen von bereits benetzten bzw. dispergierten Pigmentpartikeln auftreten. Durch kräftiges Umrühren kann die Entmischung in der Regel wieder aufgehoben werden.
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Flüchtige Bestandteile

Flüchtige Bestandteile von Anstrichmittel sind entweder lösungsmittelhaltig oder wässrig. Flüchtige Bestandteile eines Stoffes können unter bestimmten Bedingungen wie Änderungen der Temperatur oder Änderung des Drucks verdunsten.
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Füllstoffe

Füllstoffe sind preiswerte, weiße oder farblose Zusatzstoffe, die das Volumen eines Stoffgemischs erhöhen und mit denen teuere Pigmente verschnitten werden. Sie werden auch als Verschnittmittel bezeichnet. Neben dem wirtschaftlichen Effekt verbessern Füllstoffe auch die qualitativen Eigenschaften eines Beschichtungsstoffes. Gängige Füllstoffe sind beispielsweise » Calciumcarbonat als Verschnittmittel für Putze und Farben und Magnesiumsilikat für Füller, Spachtelmassen und Dispersionsfarben.
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Füllvermögen

Das Füllvermögen ist die Eigenschaft eines Beschichtungsstoffes, mit der dieser Unebenheiten ausfüllen kann. Das Füllvermögen wird z. B. bei Spachtelmassen in Millimeter angegeben. Das Füllvermögen eines Zweikomponenten-Füllers erfolgt in Mikrometer (1 μm = 1 Tausendstel Millimeter).
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Fungizide

Fungizide sind chemische oder biologische Wirkstoffe, die Pilze oder ihre Sporen abtöten oder ihr Wachstum für die Zeit seiner Wirksamkeit verhindern. Fungizide werden zur Bekämpfung von Schimmelpilzen in Gebäuden eingesetzt. Fungizide können im Bedarfsfall einem Anstrichmittel zugesetzt werden. Die häufigsten Fungizide zur Schimmelpilzbekämpfung sind Wasserstoffperoxid, Natriumhypochlorit und Chlordioxid als Gas oder Lösung in Wasser. Es sind Oxydations- und Bleichmittel die auch die Schimmelsporen zerstören und den befallenen Untergrund entfärben, so dass eine Entfernung der befallenen Schichten nicht unbedingt nötig ist.
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Fungizide Anstrichstoffe

Fungizid ausgerüstete Anstrichstoffe verhindern die Ansiedelung von Schimmelpilze, Sporen, Bläuepilze und anderen Mikroorganismen. Sowohl Innen- als auch Außenfarben können fungizid ausgestattet werden. Fungizide Wirkstoffe sind Ammoniumchloridverbindungen oder wasserstoffperoxidhaltige Lösungen, die in jeweils verschiedenen Kombinationen dem Anstrichsstoff beigegeben werden.
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Funktionelle Füllstoffe

Funktionelle Füllstoffe sind Substanzen, die bestimmte Eigenschaften eines Anstrichmittels verstärken. Zum Beispiel bessere Haftung, Vermeidung von Rissen, flammhemmende Wirkung, besseres Deckvermögen, gute Mattierung, gute Fließfähigkeit usw.
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