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Kaliwasserglas

siehe Wasserglas
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Kalkputz

Der Kalkputz oder -mörtel ist ein Baustoff und besteht aus gelöschtem Kalk und Sand. Kalkputz ist weniger druckfest als andere Wassermörtel und eignet sich daher nur dort zum Mauern, wo keine hohe Druckfestigkeit erwartet wird. Kalkmörtel (ohne Zementzusatz) wirken jedoch gut feuchtigkeitsregulierend und können daher für Innenputze eingesetzt werden.
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Kalkspat

Kalkspat, (Calcit auch Kalzit), ist eines der häufigst vorkommenden Mineralien dieser Erde. Der Gewichtsanteil an der Erdkruste beträgt etwa 5-6 Prozent. Calcit löst sich gut in säurehaltigem Wasser. Calcit ist ziemlich reines, kristallines CaCO3 (Calciumcarbonat) mit 56% CaO (Kalziumoxid = Ätzkalk). Neben dem reinen, farblosen Kalkspat gibt es auch graue, gelbe, rote oder braune Formen, die geringe Verunreinigungen von Eisen-, Mangan- oder Cobaltverbindungen enthalten. Der Kalkspat (Calcit) ist die stabilste, häufigste Kristallform des Kalks. Die meisten Kalksteine und Marmore setzen sich aus mehr oder weniger feinen Calcitkristallen zusammen.
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Kalzination

(lat. calx, calcis für Kalk) In der Chemie verwendeter Fachbegriff für das Erhitzen eines Materials um es zu entwässern, zu färben, zu verfärben oder zu zersetzen. Beispiel: Bei der Erhitzung von Calciumcarbonat (CaCO3, Kalkstein) auf 900 und 1.200 °C wird Kohlenstoffdioxid (CO2 ) abgegeben und es entsteht Calciumoxid (CaO, Branntkalk). Dieser Vorgang ist die namensgebende Reaktion
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Kaolin

Kaolin, auch als Porzellanerde bezeichnet, ist ein feines, eisenfreies, weißes Gestein, das als Hauptbestandteil Kaolinit, ein Verwitterungsprodukt des Feldspats, enthält. Weitere Bestandteile sind verschiedene andere Tonminerale und unzersetzte Feldspat-Teilchen. Als weißes Pigment wird es zur Herstellung von Streichfarben und Anstrichmittel gebraucht.
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Kapillarität



Kapillarität ist das Verhalten von Flüssigkeiten, das sie bei Kontakt mit Kapillaren (z.B. Hohlräume) in Feststoffen zeigen. An Häusern und Bauwerken ohne geeignete Schutzmaßnahmen ist im Mauerwerk oft der Kapillar-Effekt zu beobachten, weil die verwendeten Baumaterialien je nach Porengehalt in unterschiedlichem Maße Feuchtigkeit entgegen der Schwerkraft (zumeist aus dem Erdreich bei direktem Bodenkontakt) aufsteigen lassen. Die Wärmeleitfähigkeit des Baumaterials nimmt mit zunehmender Feuchtigkeitsaufnahme zu, so dass der Wärmeverlust des Gebäudes größer wird. Eine große Saugfähigkeit ist beispielsweise in Mauern aus Porenbeton und Kalksandsteinen gegeben, eine deutlich geringere Kapillarwirkung ist bei hartgebrannten Ziegelsteinen und Beton zu beobachten. Um den Kapillarstrom in Gebäuden zu unterbrechen, werden im Fundamentbereich wasserdichte Trennschichten, z. B. eine Bitumenbahn, eingebaut. Quelle: » wikipedia
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Klassizismus



Der Klassizismus war eine Stilepoche in der Zeit von 1770 bis etwa 1830. Es war die Zeit der Rückkehr zu antiken griechischen und römischen Vorbildern. Typische Baudenkmäler des Klassizismus sind der Triumphbogen in Paris, die Glyptothek in München oder Dom St. Blasius in St. Blasien. Auch in der Bildhauerei und Malerei bildete man griechische und römische Szenen nach. Mehr auf » Wikipedia
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Klettverschluss

Verschluss durch Schlingen und Häkchen an den Oberflächen. Klettverschlüsse werden bei Schleifgeräten zur Befestigung von Schleifpapieren verwendet.
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Kohäsion

Als Kohäsion ((lat. cohaerere „zusammenhängen“), auch Zusammenhangskraft, bezeichnet man in der Physik und Chemie die Bindungskräfte zwischen Atomen sowie zwischen Molekülen innerhalb eines Stoffes. Die Kräfte sorgen für seinen Zusammenhalt. Diese Kohäsionskräfte sind für die Zähigkeit (Viskosität) und das Fließverhalten (Rheologie) von Farben verantwortlich.
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Kontrastverhältnis

Das Kontrastverhältnis, auch Kontrastvermögen oder Deckkraft genannt, ist ein Messwert um den Helligkeitsunterschied zwischen Schwarz und Weiß darzustellen. Die Europäische Norm EN 13 300 teilt die Deckkraft in 4 Klassen ein: Klasse 1 = Deckkraft besser oder gleich 99,5%, Klasse 2 = Deckkraft besser oder gleich 98,0%, Klasse 3 = Deckkraft besser oder gleich 95,0%, Klasse 4 = Deckkraft weniger als 95,0%. Wichtig bei einem Produktvergleich ist die gleiche Ausgangssituation, u.a. müssen der Untergrund, die Schichtstärke, die Auftragsweise und die Trocknungsbedingungen gleich sein. Die Herstellerangabe des Kontrastverhältnisses erfolgt nach Ergiebigkeit (m²/l) zur jeweiligen Klasse. Die Deckkraft-Klasse muss also bei der vom Hersteller empfohlenen Reichweite erlangt werden.
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Körnung

Körnung bezeichnet die Korngröße, also die Größe eines einzelnen Partikels wie etwa eines Sandkorns, Kunststoffgranulats sowie Pigments und Füllstoffes in Farben und Putzen. In Beschichtungssystemen wird die Körnung nach der sogenannten Maximalen Korngröße klassifiziert: Feinkörnig = bis 100 µ, mittelkörnig = bis 300 µ, grobkörnig = bis 1500 µ, sehr grobkörnig = über 1500 µ. Schleifmittel werden ebenfalls nach den auf den Schleifmittelträgern aufgebrachten Korngrößen klassifiziert: Die gängige Körnungsklassen reichen von der 6-er bis zur 1200-er Körnung.
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Korund

Der Korund, auch Karborundum genannt ist ein vielseitiges Schleifmittel. Der Korund ist nach dem Diamant das zweithärteste Mineral und wird wegen seiner großen Härte als Schleifmittel (Schleifpapier, Trennscheiben usw.) eingesetzt. Korund wird auch als Strahlmedium zum Sandstrahlen benutzt.
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Krakelee

frz. Craquelée, crquelé = rissig, gesprungen) Als Craquelée oder Krakelee bezeichnet man das maschenartige Netz von Rissen und Sprüngen auf Oberflächen wie Porzellan, Lackflächen, Gemälden oder auch Putzen. Bei Gemälden werden diese Risse auch Krakelüren genannt. In vielen Fällen entsteht das Krakelee alterungsbedingt. Einflüsse auf die Entstehung des Krakelee haben auch Klimaschwankungen sowie unterschiedliche Werkstoffe mit verschiedenen Ausdehnungsverhalten. Bei Gemälde dehnen sich zum Beispiel Leinwand oder Holztafel durch Feuchtigkeitsaufnahme aus oder ziehen sich zusammen. Die Malfarbe hingegen nimmt weniger Feuchtigkeit auf, so dass sie der Bewegung des Untergrundes nicht folgen kann. Dadurch entstehen Risse. Bei der Eierschalenlacktechnik oder in der Reißlacktechnik wird die Krakelee-Oberfläche künstlich erzeugt.
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Krater

Als Krater, früher auch Fischaugen, bezeichnet man eine häufig auftretende Oberflächenstörung bei Lacken. Die Ursachen für die Entstehung von Kratern können bei gleichen Erscheinungsbild unterschiedlich sein. Krater können aus einer ungünstigen Lösemittelzusammensetzung, der Entstehung von Abspaltprodukten, aufgrund des Eintrags von Luft- und/oder Feuchtigkeitsspuren in das Lackmaterial oder aus Freisetzung von Gasen aus dem Untergrund resultieren. Eine weitere mögliche Ursache ist das Auftreffen von Substanzen mit niedriger Oberflächenspannung auf den noch nicht gehärteten Lackfilm, wobei dabei auch Partikel des Lackes selbst für die Krater verantwortlich sein können. Quelle: » wikipedia
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Kreide

Kreide ist ein nur gering verfestigtes Sedimentgestein und somit eine weichere, weniger verdichtete Form aus weißem oder hellgrauen Kalk. Kreide wird bis in die Gegenwart hauptsächlich zur Nutzung als Pigment gewonnen. Die anderen Verwendungen haben heute nur noch untergeordnete Bedeutung. Das natürliche Weißpigment wird durch Mahlen des Sedimentgesteins hergestellt und wurde je nach Herkunft oder Verarbeitungsort unterschiedlich benannt: Champagnerkreide, Dänisch Weiß, Kölner Kreide, Rügener Kreide, Schwedische Kreide, Troyer Kreide, Wiener Weiß, Bologneser Kreide. Quelle: » wikipedia
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Kreidung

Kreidung ist eine Schadensform an lackbeschichteten Oberflächen. Sie zeigt die Freilegung von Pigment- und Füllstoffpartikeln durch Abbau des organischen Bindemittels in den oberflächennahen Bereichen der Lackschicht an. Wischt man über diese Oberfläche, die nun matt erscheint, werden Pigmente und Füllstoffe abgerieben. Auf dem Finger verbleibt ein weißlicher Rückstand, ähnlich einer Kreideschicht, während unter der abgeriebenen Fläche wieder der ursprüngliche Farbton sichtbar wird. Quelle: » wikipedia
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