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Japanlack (Rhuslack)

(Japanlack) Besteht aus dem Harz des Lackbaumes (Rhus verniciflua), der im Süden Chinas wächst. Seit über etwa 6000 Jahren wird das Harz aus etwa 10 bis 12jährigen Bäumen gewonnen. Die Gewinnung ist nicht ungefährlich, da der Saft hochgiftig ist. Der Lackbaum geht nach dem Anzapfen ein. Trotzdem stirbt er nicht aus, weil sich an den Wurzeln neue Triebe ansetzen und neue Bäume heranwachsen. Der Anstrich ist nach völliger Aushärtung hochglänzend und weist eine hervorragende Beständigkeit gegen Wasser, Säuren, Alkohol und Lösungsmittel auf. Er schützt vor Insektenbefall, ist lebensmittelecht und sehr elastisch, so dass er sowohl auf Leder und auf Leinen eingesetzt werden kann. Die auf diesem Anstrichmittel basierende Lackiertechnik nennt man Urushi. Dieser Name leitet sich vom Inhaltsstoff Urishiol ab. In Japan und China wird Urushi in höchster Perfektion ausgeführt.
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Jacquard-Technik

Der französische WeberJoseph-Marie Jacquard hat 1805 die Kettfadensteuerung für Webmaschinen zur Herstellung von Mustern in fast jeder beliebigen Größe erfunden. Diese Technik wird auch für das Einweben von Logos in Glasfasergewebe verwendet. Ein Beispiel hierfür ist der Glasfaserwandbelag mit dem eingewebten Bayernlogo in der Geschäftsstelle des FC Bayern München in der Säbenerstraße
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